alle Mitglieder des ensembles The Tunelanders sind absolventen der schola Cantorum basiliensis und haben es sich zur aufgabe gemacht, zusammenhänge zwischen barocker kammermusik und traditioneller schottischer sowie irischer Musik aufzuzeigen und in verschiedenen konzertformaten aufzuführen. ausgehend von den bearbeitungen schottischer Melodien von Francesco geminiani und Francesco barsanti haben the tunelanders ein Programm zusammengestellt, das Musik präsentiert, wie sie in den Pubs, Wirtshäusern und Music Halls des 18. Jahrhunderts in Dublin gespielt und gehört worden sein könnte. Dort trafen Volksweisen wie z. b. reels, Jigs, balladen oft auf die barocken kompositionen von komponisten wie Händel und Corelli, am selben ort, bei derselben Veranstaltung – und sogar von denselben Musikern gespielt. Für die auftritte des ensembles werden weniger konventionelle, intimere räume bevorzugt. Wenn möglich, sitzt das ensemble in der Mitte, während sich das Publikum drum herum versammelt. Dadurch wird die übliche grenze zwischen Musikern und Publikum durchbrochen und eine entspanntere, zwanglosere stimmung geschaffen. Mit diesem repertoire, in dem sich traditionelle Musik und kunstmusik vermischen, der Vortragsstil das „Jetzt“ betont und mit einer unkonventionellen sitzordnung möchte das ensemble ein fesselndes, einnehmendes und angenehmes erlebnis für das Publikum schaffen. zum programm: Das besondere an diesem Programm ist die art der zusammenstellung: traditionelle Melodien im stil der komponisten, die im 18. Jahrhundert in england tätig waren, und wie wir sie in A Treatise of Good Taste in the Art of Musick von Francesco geminiani (1687– The Tunelanders (Tuneland/schweiz) samstag, 7. Juni 2025, 11.00 Uhr (matinee) städtische Galerie im Leeren beutel, Bertoldstraße 9, 1. Stock Die musikszene in den Dubliner Wirtshäusern und musiksalons des 18. Jahrhunderts englische, schottische und irische Volksmelodien in barocken Variationen The Tunelanders Foto: Petr Dyrc Tage alTer Musik regensburg Juni 2025 36
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