Tage Alter Musik – Programmheft 2025

Tage alTer Musik regensburg konzert 3 bass gerechtigkeit widerfahren zu lassen, unter strenger beachtung jeder Melodie und ohne sie abzuändern, um sie der begleitung anzupassen. Da ich mir selbst damit schmeichle, dass dieser Versuch, den geschmack der Vorfahren zu treffen, gut gelungen ist, stelle ich das endgültige urteil darüber dem Publikum anheim, was mich, sollte es günstig ausfallen, zu weiteren Versuchen dieser art ermutigen würde“. allan ramsay (1686–1758), ein schottischer schriftsteller, Verleger, impresario und während der aufklärung eine tragende Figur im kulturleben von edinburgh, äußert sich in ähnlicher Weise im Vorwort zu The Tea-table Miscellanny: Or, A Collection of Choice Songs, Scots & English (london, 1740): „auch wenn man zugeben muss, dass unsere schottischen lieder sich nicht gerade durch große musikalische Vielfalt auszeichnen, so zeigen sie doch eine angenehme Fröhlichkeit und unverbrauchte natürlichkeit, die sie willkommen machen, wo immer man sie hört, nicht allein bei uns, sondern auch in anderen ländern. sie sind größtenteils so heiter, dass wir uns kaum des tanzens erwehren können. Was weiterhin zu der Wertschätzung, die wir für sie empfinden, beiträgt, ist die tatsache, dass sie schon sehr alt und allseits bekannt sind. Die Vorliebe der Menschen für neues scheint dem zwar zu widersprechen, tut es aber nicht, wenn wir bedenken, dass auf einen, der einigermaßen singen oder ein instrument spielen kann, fünfzig andere kommen, die voller Vergnügen damit zufrieden sind, zuzuhören oder einfach mitzusingen, ohne die Mühe auf sich genommen zu haben, gesang zu studieren. nun, solche leute sind nicht richter über die exquisiten blüten der neuen Musikstile, die aus italien und anderen ländern kommen, sie werden jedoch gerne die lieder hören, die sie kennen und mitsingen können. Möglicherweise handelt es sich nur um ein von Melodien umrahmtes gespräch voller Vergnügen, Witz oder zärtlicher gefühle, das ein Dichter in vier oder fünf strophen gefasst hat, doch zweifellos genießen die leute am meisten diese art von Musik, die nicht viel zeit dafür geopfert haben, ein gespür für das ideal der reinen Musik zu entwickeln, die keinen oder nur geringen beistand eines Dichters erfordert“. Autoren: The Tunelanders Deutsche Fassung: Christina und Hannsjörg Bergmann The TUneLanDers amir Tiroshi Flöten Vadym makarenko Barockvioline soma salat-zakariás Viola da gamba pablo FitzGerald Barockgitarre Joan boronat Cembalo Ausführende Wir danken der Meisterwerkstätte für historische tasteninstrumente Volker Platte, 42897 remscheid/lennep, für die freundliche bereitstellung des Cembalos. konzertdauer: ca. 75 Minuten (keine Pause) Set I Francesco GemInIanI (1687–1762) aus A Treatise of Good Taste in the Art of Musick, 1749 auld bob Morrice sleepy body (TraD.) arranGemenTs The TUneLanDers the geese in the bog the Jig of slurs arcanGeLo coreLLI (1653–1713) sonate D-Dur für Violine und basso continuo op. 5 nr. 1 Grave – Allegro – Adagio – Grave Set II (TraD.) arranGemenTs The TUneLanDers eleanor Plunket Willie Coleman’s Jig Dwyer’s Hornpipe the sally gardens the steampacket GeorG FrIeDrIch hänDeL (1685–1759) sonate F-Dur für blockflöte und basso continuo HWV 369 Grave – Allegro – alla Siciliana – Allegro Set III arranGemenTs Von WILLIam mcGIbbon(1690–1756) lochaber Maggie lawder arranGemenTs Von nIeL GoW (1727–1807) sally kelly reel sanders brane strathspey the Weapon shaw reel (TraD.) arranGemenTs The TUneLanDers sailor’s Wife Jig ratha Fair reel bargenny bowling green Jig DIe mUsIKszene In Den DUbLIner WIrTshäUsern UnD mUsIKsaLons Des 18. JahrhUnDerTs enGLIsche, schoTTIsche UnD IrIsche VoLKsmeLoDIen In barocKen VarIaTIonen ProgrAmm 39

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