Tage alTer Musik regensburg Konzert 9 Claire Lefilliâtre begann imAlter von sechzehn Jahren ihr Gesangsstudium am Conservatoire national de Région de Caen, wo sie ihr Abschlussexamen in Gesang und Musikgeschichte machte. Parallel zu einem Theater- und Filmstudium an der université de Caen nahm sie unterricht bei Alain Buet am EnM d’Alençon, der sie zur Alten Musik führte und für ihre künstlerische, stilistische und pädagogische Ausrichtung prägend wurde. Ihre Vertrautheit mit dem barocken Repertoire ließ sie zur bevorzugten Interpretin zahlreicher Ensembles werden. Seit 1999 war sie die zentrale Interpretin der Produktionen von Le Poème Harmonique unter der Leitung von Vincent Dumestre. Sie arbeitete u.a. auch mit Ensembles wie Les nouveaux Caractères, Ensemble La Fenice, Holland Baroque, La Tempête. Auch auf der Opernbühne hat sie viele Rollen verkörpert. Ihre pädagogische Arbeit spiegelt sich in zahlreichen Meisterkursen und Workshops wider, die sie in Frankreich wie auch im Ausland leitet. Marc Mauillon (*1980 in Montbéliard) ist als Bariton ebenso wie als Tenor in einem breiten Repertoire zu hören. Dank seiner Vielseitigkeit feierte er in den unterschiedlichsten Rollen Erfolge, seien es komische Charaktere, Bösewichte oder tragische Helden. Auf der Konzertbühne war er in zahlreichen barocken Werken, Airs de cours, französischen Motetten, italienischen Madrigalen, geistlichen und weltlichen Kantaten sowie in Programmen mit Musik aus demMittelalter und der Renaissance zu hören. Zu den Dirigenten, mit denen er zusammengearbeitet hat, zählen William Christie, Marc Minkowski, Raphaël Pichon, Christophe Rousset, Jordi Savall, Hervé niquet, Teodor Currentzis. Rezitale und die Kammermusik haben in seiner Karriere einen zentralen Stellenwert, wobei er in seinen Programmen immer wieder Musik, Poesie und Gesang in Beziehung zueinander setzt. Der französische Tenor Cyril Auvity (*1977, Montluçon) zählt zu den renommierten Spezialisten für Alte Musik. Entdeckt von William Christie, debütierte er 2000 beim Festival d’Aix-en-Provence als Telemaco in Monteverdis Il Ritorno di Ulisse in patria und gastierte seither an Häusern wie dem Teatro Real Madrid, dem Théâtre du Châtelet, der Opéra national du Rhin und dem Théâtre du Capitole de Toulouse. Er arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Christophe Rousset, Emmanuelle Haïm, Hervé niquet, Jane Glover und Ottavio Dantone und verkörperte zentrale Partien des französischen und englischen Barockrepertoires, darunter Titelrollen in Werken von Rameau, Lully und Charpentier. Auch im Mozart-Fach ist er als Don Ottavio, Tamino und Monostatos erfolgreich, und sein Interesse am zeitgenössischen Musiktheater führte zu Philippe Boesmans’ Pinocchio an der Opéra de Bordeaux. Seine Einspielungen für das Label Glossa erhielten zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Diapason d’Or und den CHOC der Zeitschrift Classica. Claire Lefilliâtre, Sopran Foto: Ch. Pelé Cyril Auvity, Haute-contre Foto: Lina Khezzar Marc Mauillon, Taille Foto: Inanis Stéphane Fuget, Cembalo und Leitung Foto: William Beaucardet Geoffroy Buffière, Bass Foto: Studio Guérin 65
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