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Konzert 11

Sonntag, 31. Mai 2020, 20.00 Uhr
Dreieinigkeitskirche, Am Ölberg 1

CONCERTO DE' CAVALIERI (Italien)
Marcello Di Lisa

Federico Guglielmo  Konzertmeister
Francesco Colletti, Marialuisa Barbon, Alessia Pazzaglia,
Katarzyna Solecka, Heilke Wulff, Giancarlo Ceccacci  Violine
Gian Claudio Del Moro  Viola
Francesco Galligioni, Valeria Brunelli  Violoncello
Luca Cola  Kontrabass
Salvatore Carchiolo  Cembalo

Marcello Di Lisa  Leitung

 

„L'Europe Galante" - Mannheim, Wien, Mailand:
Drei stilbildende Schulen in der Mitte des 18. Jahrhunderts



Alle sechs Komponisten und deren Werke dieses Konzerts leisteten einen entscheidenden Beitrag zur Entstehung der klassischen Symphonie und bereiteten so den Weg für Haydns und Mozarts spätere Entwicklungen hin zur „voll ausgebildeten" Wiener Klassik. Zu hören sind Sinfonien von zwei herausragenden Vertretern der Mannheimer Hofkapelle, von Johann Wenzel Stamitz (Orchestertrio c-Moll), dem Konzertmeister und Instrumentalmusikdirektor dieses legendären Orchesters, und von dem Wiener Ignaz Holzbauer (Sinfonie A-Dur), der als Kapellmeister in Mannheim eine der angesehensten Positionen jener Zeit innehatte. Zwei Werke der bedeutendsten Repräsentanten des Wiener Musiklebens vor der großen Zeit der Wiener Klassik sind mit Georg Christoph Wagenseil (Sinfonie D-Dur) und Georg Matthias Monn (Cembalokonzert g-Moll) vertreten. Giovanni Battista Sammartini (Sinfonie G-Dur) war in Mailand in zahlreichen Kirchen als maestro di cappella tätig und leistete ebenso einen entscheidenden Beitrag zur Entwicklung der klassischen Symphonie. Den Abschluss dieser „Tour de Sinfonie" durch das „Experimentallaboratorium Klassik" bildet C. Ph. E. Bachs spektakuläre G-Dur Symphonie, eines der virtuosen Glanzstücke der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, voll harmonischer und dynamischer Überraschungen, das den Hörer auch heute noch ebenso zu verblüffen wie zu fesseln vermag.
Marcello Di Lisa beendete erst sein Studium der Altphilologie in Pisa und arbeitete für einschlägige Journale der antiken Philosophie, bevor er sich dem Cembalo- und Kompositionsstudium widmete. An der Scuola Normale Superiore in Pisa lernte der italienische Dirigent, Musikwissenschaftler und Altphilologe einige herausragende Musiker kennen, mit denen er das Originalklangensemble Concerto de' Cavalieri gründete. Schnell entwickelte es sich unter seiner Leitung zu einem der spannendsten Alte-Musik-Ensembles Italiens. Das Orchester konzertierte u. a. im Wiener Musikverein, Concertgebouw Amsterdam, Auditorio Nacional de Madrid oder Centro Cultural de Belém in Lissabon ebenso wie beim Musikfest Bremen, dem Festival de Radio France und dem Festival d'Ambronay.


Ausführliches Konzertprogramm


Konzertdauer: ca. 75 Minuten (keine Pause)

Webseite der Interpreten:
Concerto de' Cavalieri

Konzerteinführung: Dr. Michael Braun, 18.45 Uhr, Vortragsraum „Bonhoeffersaal", Evangelisches Bildungswerk Regensburg e.V., Am Ölberg 2, direkt gegenüber dem Haupteingang der Dreieinigkeitskirche
Eintritt frei!

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