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Konzert 6

Samstag, 8. Juni 2019, 22.45 Uhr (Nachtkonzert)
Schottenkirche St. Jakob, Jakobstraße 3

UTOPIA & INALTO (Belgien)

UTOPIA
Veerle Van Roosbroeck  Sopran
Rob Cuppens  Alt
Joao Moreira  Tenor
Lieven Termont  Bariton
Arnout Malfliet  Bass

INALTO
Lambert Colson  Zink
Guy Hanssen, Susanna Defendi, Charlotte Van Passen, Bart Vroomen  Posaune

 

Martin Luther - Die Macht der Musik



Luthers hohe Wertschätzung der Musik beruhte auf persönlicher Erfahrung. Er spielte Laute und verstand sich aufs Komponieren. Als ausgebildeter Musiker unterstrich er die Bedeutung der Musik nicht nur für die Liturgie, sondern auch als wesentlichen Bestandteil der Allgemeinbildung. Sein erstes Gesangbuch mit Chorälen im mehrstimmigen Satz von 1524 wurde für viele lutherische Komponisten zur Basis von Neukompositionen. Auch wenn Luther radikal mit der Vergangenheit brach, so verteidigte er sowohl das traditionelle Gregorianische-Choral-Repertoire als auch die polyphonen Meisterwerke der Komponisten, mit denen er aufgewachsen war, wie z. B. Josquin Desprez und dessen Zeitgenossen. Auf diese Weise gab es zwischen Lutheranern und Katholiken erhebliche Überschneidungen bei den musikalischen Gepflogenheiten. Die beiden belgischen Ensembles Utopia (SATBB) und InAlto (Zink und vier Posaunen) spüren in ihrem Nachtkonzert diesen musikalischen Wurzeln Martin Luthers nach, die sich in Vertonungen poetischer Liedverse wie De Profundis (Aus tiefer Not), Pater noster (Vater unser), Victimae paschali laudes (Christ lag in Todesbanden) u. a. von Josquin Desprez, Johann Crüger, Ludwig Senfl, Johann Walter, Caspar Othmayr, Johannes Eccard, Orlando di Lasso und Michael Praetorius wiederfinden.

Ausführliches Konzertprogramm

Konzertdauer: ca. 65 Minuten (keine Pause)

Webseite der Interpreten:
Utopia

InAlto