A: € 38,-* | B: € 26,-* | C: € 14,-*
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Konzert 9

Sonntag, 5. Juni 2022, 14.00 Uhr
Minoritenkirche, Dachauplatz 2-4

RUMORUM (Schweiz)
Grace Newcombe

Grace Newcombe  Sopran, gotische Harfe, Clavisimbalum & Leitung
Miriam Trevisan  Sopran
Matteo Nardella  Schalmei, Dudelsack, Doppelflöte
Félix Verry  Rebec
Jacob Mariani  Laute

 

 

Der französische Einfluss in der italienischen Musik des
14. Jahrhunderts (Trecento)



Dieses Programm illustriert die allmähliche Vermischung mittelalterlicher Musikkulturen an einer Zeitenwende. Bekanntlich weisen die Werke italienischer Komponisten etwa ab 1400 oft Einflüsse der französischen Musikpraxis und der Ars subtilior auf. Das Ensemble Rumorum zeigt nun, dass bereits vorher eine begrenzte Anzahl von Trecento-Liedern, die insgesamt ihren italienischen Charakter beibehielten, Anleihen bei der französischen Musikkultur nahmen oder diese zitierten. Contrafacta, Wortspiele und das Auftauchen französischer Texte in Liedern, die ansonsten im Kompositionsstil genuin italienisch sind, deuten auf die frühere Ankunft der „Francesca“ im Italien des 14. Jahrhunderts hin. Trecento-Musik mit ihren drei Hauptgattungen Madrigal, Ballata und Caccia ist zu hören u.a. von Donato da Firenze, Francesco Landini und Guillaume de Machaut.
Die Mitglieder des Mittelalterensembles Rumorum haben sich während ihres Studiums an der Schola Cantorum Basiliensis kennengelernt und widmen sich vorwiegend der Musik des 13. bis 14. Jahrhunderts. Das junge, aufstrebende Ensemble hat an renommierten Wettbewerben erfolgreich teilgenommen (Antwerpen, York, St John´s Smith Square-London) und ist mittlerweile auch bei wichtigen Festivals (Ambronay, Utrecht, Herne) aufgetreten.

Ausführliches Konzertprogramm

Webseite der Interpreten:
Rumorum